Wie wir mit Robotik und künstlicher Intelligenz das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessern können
Utopie wird Realität

Science-Fiction-Fans kennen Exoskelette bereits seit 1986 – dem Jahr, in dem James Camerons Blockbuster Aliens in die Kinos kam. Unvergesslich bleibt der Endkampf, in dem die Protagonistin Ripley die Alien-Königin mithilfe eines am Körper getragenen Roboters durch die automatische Luftschleuse ins All befördert. Rund dreißig Jahre später sind solche Mensch-Maschine-Systeme unter den Begriffen Exoskelett oder ‚wearable robotics‘ zur Realität geworden – wenn auch mit anderem Fokus.

Exo- oder Außenskelette – so die gängige Definition – werden heute vor allem für drei Anwendungsszenarien entwickelt: In der Medizin sind sie bei der Rehabilitation und als Gehhilfen bereits kommerziell erfolgreich. Im Katastrophenschutz sollen sie zukünftig Erstretter leistungsfähiger machen, die im Einsatz schwere Lasten über lange Strecken und unebenes Gelände transportieren oder in Katastrophengebieten Verletzte bergen müssen. Das größte Potenzial für ihren Einsatz sehen Expertinnen und Experten aber derzeit in Bereichen, in denen menschliche Arbeit nicht sinnvoll durch Vollautomatisierung oder Robotik-Systeme ersetzbar ist. Hierzu zählen Arbeitsprozesse in Logistik und Intralogistik, der industriellen Produktion, aber auch körperlich schwere Arbeiten am Bau oder in der Pflege.

„R&D ist unsere DNA. Wenn sich langjährige und interdisziplinäre Grundlagenforschung in einem Produkt materialisiert, das von Nutzern und der Fachöffentlichkeit als „Gamechanger“ bezeichnet wird, dann wollen ich und mein Team sofort die nächste Entwicklungsstufe zünden.“
Peter Heiligensetzer German Bionic Gründer & CTO
Dr. Peter Heiligensetzer
CTO German Bionic
Die perfekte Augmentation des menschlichen Körpers kann nur auf einer validen Datengrundlage gelingen

Um die nächste Stufe der bionischen Revolution zünden zu können, müssen Exoskelette an das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und damit an die Smart Factory angebunden sein. Durch die Erhebung und Auswertung von Sensorik oder Bewegungsdaten kann nicht nur die absolute Entlastung der Exoskelett-Nutzenden quantifiziert werden – Ein wichtiger Faktor für die kommerzielle Anwendung der Systeme. Daten und die dazugehörigen Schnittstellen sind auch wichtig, um Forschungseinrichtungen mit Herstellern zu vernetzen, mit dem Ziel interdisziplinäre Grundlagenforschung betreiben zu können. Darüber hinaus wird durch die Vernetzung der Exoskelette die Datengrundlage für maschinelles Lernen und KI-Fähigkeiten gelegt. Das bedeutet in der Folge, dass vernetzte Exoskelette immer intelligenter werden und sich an die Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen – und nicht, wie bei analogen Werkzeugen oder passiven Exoskeletten, der Mensch an die Maschine.

„Unser intelligenter Kraftanzug ist eine Augmentierung des menschlichen Körpers, der uns bei physisch anspruchsvollen Arbeiten, wie sie in der Logistik, in der Produktion, im Handwerk oder auch in der Pflege jeden Tag anfallen, unterstützt. Besonders während der Pandemie wurde uns deutlich vor Augen geführt, dass diese „systemrelevante“ Arbeit von zentraler Bedeutung für unsere Wirtschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Uns als Unternehmen ist es deshalb ein Anliegen, die Arbeitsbedingungen dieser Menschen sukzessive zu verbessern.“
Armin G. Schmidt
CEO German Bionic
Nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung durch technologische Innovation

Nachhaltiges Wirtschaften und ESG-Management spielen für die Anlagenplanung von institutionellen und privaten Anlegern eine immer größere Rolle. Verantwortungsvolle Unternehmensführung sollte aber schon bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beginnen. Der Einsatz der Systemlösung von German Bionic gibt ein klares Statement über den Wert ab, den Sie Ihren Mitarbeitern beimessen. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter dabei, ihr Bestes zu geben – am Arbeitsplatz und nach Feierabend. Dies steigert nicht nur Ihren ESG-Score, sondern erhöht, in Anbetracht einer alternden Belegschaft und eines immer härter umkämpften Arbeitsmarktes, Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.

„Im Fokus unserer Produktentwicklung steht immer das Wohl des Menschen. So beugt unsere KI-Anwendung SMART SAFETY COMPANION als intelligentes Echtzeit-Frühwarnsystem Fehlhaltungen und falschen Hebetechniken vor, warnt vor Übermüdung und verhindert dadurch überlastungsbedingte Fehler und Verletzungen.“
Norma Steller
CPO German Bionic